HIV-PrEP: Praxis finden und Kosten
Wenn die PrEP zum Schutz vor HIV von dafür zugelassenen Ärzt*innen verschrieben wird, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Medikamente und die nötigen Untersuchungen. Die privaten Krankenkassen haben eigene Regelungen. Man kann sich die PrEP-Tabletten auch auf Privatrezept verschreiben lassen und sie dann selbst in der Apotheke kaufen. Die Ärzt*innen führen zunächst ein Beratungsgespräch zur HIV-PrEP und anderen Methoden zum Schutz vor HIV beim Sex. Wenn ein erhöhtes („substanzielles“) HIV-Risiko vorliegt, können sie die PrEP verschreiben. Auf Kassenrezept verschreiben lassen kann man sich die PrEP bei Ärzt*innen, die sich mit der Behandlung von HIV-Patient*innen und/oder mit der PrEP auskennen.
Ärzt*innen, die PrEP anbieten, lassen sich in allen Bundesländern über ein Tool des Bundesministeriums für Gesundheit finden. Weitere Infos und den Link zur Ärzt*innen-Suche, die die PrEP anbieten findest du unter aidshilfe.de.
