Aktuelles
Hohe Zahl drogenbedingter Todesfälle: Wie viele junge Menschen müssen noch sterben?
| Aidshilfe NRW
Die gestern veröffentlichten Zahlen zu drogenbedingten Todesfällen in Deutschland für das Jahr 2025 sind erschütternd: 2.150 Menschen sind an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben – damit bleibt die Zahl auf hohem Niveau. Die wachsende Verbreitung von Crack sowie synthetischen Opioiden, unberechenbare Wirkstoffgehalte und zunehmender Mischkonsum verschärfen die Lage zudem dramatisch. Deutschland steht an einem kritischen Punkt.

Queere Vielfalt stärken: CSD-Empfang von Queerem Netzwerk NRW und Aidshilfe NRW
| Aidshilfe NRW
Am vergangenen Samstag fand im Rahmen des ColognePride im Kölner Maritim-Hotel der 27. gemeinsame CSD-Empfang des Queeren Netzwerks NRW und der Aidshilfe NRW statt. Rund 1.000 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien sowie den queeren Communitys folgten der Einladung und setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlicher Vielfalt.

ART: 30 Jahre HIV-Therapie
| Aidshilfe NRW
1996 hatte die antiretrovirale Kombinationstherapie ihren Durchbruch – auf der Welt-Aids-Konferenz in Vancouver im Juli und dann bald auch in den Krankenhäusern und Praxen der reichen Länder der Welt. In unserer Interview-Reihe erzählen Menschen mit und ohne HIV vom Leben vor und nach diesem Wendepunkt der Aidsgeschichte. Dazu versammeln wir Hintergrundbeiträge rund ums Thema HIV-Therapie.

JETZT ERST RECHT! POSITHIV HANDELN
| Aidshilfe NRW
Gerade unter dem diesjährigen Motto JETZT ERST RECHT – POSITHIV HANDELN wird sichtbar, was uns HIV-positive Menschen heute antreibt: nicht zurückziehen, sondern mitreden; nicht schweigen, sondern aufklären; nicht klein machen lassen, sondern solidarisch handeln. Denn auch wenn die medizinische Entwicklung enorme Fortschritte gebracht hat, bleiben Aufklärung und der Kampf gegen Vorurteile weiterhin wichtig.

Wir wollen mehr Sex ...
| Aidshilfe NRW
Schwule Gesundheit, sowohl körperlich als auch psychisch, ist ein weites Feld und es ist die Pflicht der Mehrheitsgesellschaft, uns als Minderheit den bestmöglichen Schutz zu bieten. Aber es liegt an uns, für unser Leben selbstbestimmte, bewusste und informierte Entscheidungen zu treffen.

Öffentliche Gesundheit gehört zu den wichtigsten Anliegen der EU-Bürger*innen
| Aidshilfe NRW
Die EU-Kommission fährt die Finanzierung von HIV- und STI-Programmen massiv zurück. Communitygeführte Organisationen in diesem Bereich haben kaum noch Chancen auf eine Förderung. Ferenc Bagyinszky (AIDS Action Europe) berichtet von den Auswirkungen dieser HIV-Politik und dem dringend nötigen Druck auf die Verantwortlichen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst verleiht Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
| Aidshilfe NRW
15 Menschen, die sich in besonderer Weise für ein offenes, vielfältiges und respektvolles Miteinander in Nordrhein-Westfalen einsetzen und damit auch die Gleichberechtigung queerer Menschen stärken, darunter langjährige Unterstützer*innen der Aidshilfe NRW, wurden von Ministerpräsident Hendrik Wüst mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Mit dem Verdienstorden ehrt die Landesregierung traditionell den herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl und das Land NRW.

Die Verantwortung liegt klar bei den Plattformen
| Aidshilfe NRW
Seit Australien im Dezember 2025 ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt hat, wird auch in Deutschland hitzig diskutiert. Mehrere EU-Länder, darunter Frankreich, Spanien und Dänemark, planen, Plattformen wie TikTok und Instagram für Jugendliche unter 15 oder 16 Jahren zu sperren. SPD und CDU fordern, dass Deutschland nachzieht. Das queere Jugendnetzwerk Lambda e.V. hält ein solches Verbot jedoch für unsinnig – und gefährlich. Mit lambda space hat es eine eigene Plattform für queere Menschen zwischen 14 und 26 Jahren geschaffen. Ein Interview mit dem…

Internationaler Tag der Sexarbeit
| Aidshilfe NRW
Am 2. Juni wird mit dem International Sex Workers’ Day die Geburtsstunde der europäischen Hurenbewegung gefeiert. Am 2. Juni 1975 besetzten etwa 100 Sexarbeiter*innen in Lyon eine Kirche, um erstmalig auf die Kriminalisierung ihrer Arbeit öffentlich aufmerksam zu machen. Auch in Deutschland wird der Internationale Hurentag von Organisationen und Initiativen genutzt, um Öffentlichkeit für die politischen Forderungen von Sexarbeiter*innen zu schaffen.

Neue Leitlinie zur Behandlung von Menschen, die Opioide konsumieren
| Aidshilfe NRW
Fast drei Jahre wurde an ihr gearbeitet, im Februar 2026 wurde sie veröffentlicht: Die Leitlinie „Opioidbezogene Störungen“ macht Hoffnung auf eine bessere medizinische Versorgung, so Dirk Schäffer von der Deutschen Aidshilfe, der an ihr mitgearbeitet hat.
