Aktuelles
Dem Hass keinen weiteren Millimeter! (Stellungnahme des Queeren Netzwerk NRW zum islamistischen Terrorangriff auf den CSD Berlin)
| Aidshilfe NRW
Wenn friedlich demonstrierende Menschen auf einem CSD angegriffen und getötet werden, ist das nicht nur ein Anschlag auf queere Communitys, sondern auch ein Angriff auf die Demokratie. Der islamistische Anschlag zerstört und bedroht die Würde des Menschen, die körperliche Unversehrtheit, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit – und verneint bewusst die Gleichwertigkeit queerer Menschen. Der Kampf gegen jede Form von Extremismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dieser Kampf gehört jeden Tag auf die politische Agenda und nicht nur dann, wenn Menschen verletzt und getötet werden.

Trauer, Solidarität und Entschlossenheit nach dem Anschlag auf den Berliner CSD
| Aidshilfe NRW
Der brutale Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) am vergangenen Wochenende in Berlin war nicht nur ein Angriff auf Menschen, sondern ein gezielter Angriff auf die Queere Community, auf queeres Leben, auf Sichtbarkeit und auf die Werte einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Gerade jetzt braucht es mehr als Worte der Solidarität. Es braucht eine Politik, die queere Menschen konsequent schützt, ihre Rechte stärkt und ihre Lebensrealitäten sichtbar macht. Ebenso braucht es eine Zivilgesellschaft, die Hass und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegentritt.

Welt-AIDS-Konferenz: Fortschritte sichern, Versorgung verbessern
| Aidshilfe NRW
Anlässlich der Welt-AIDS-Konferenz in Rio de Janeiro richtet sich der Blick nicht nur auf die weltweiten Herausforderungen im Kampf gegen HIV, sondern auch auf die Situation in Deutschland. Während international vor Rückschritten durch sinkende Finanzierungszusagen gewarnt wird, zeigen sich auch hierzulande weiterhin erhebliche Versorgungslücken. Im WDR 5 Morgenecho spricht Torben Beimann, die Fachliche Leitung der Beratung und Information sowie Leitung des Frauen- und Familienzentrum der Aidshilfe Köln, über die Erfahrungen aus der täglichen Beratungsarbeit.

AIDS 2026: Die globale HIV-Bekämpfung steht an einem Wendepunkt
| Aidshilfe NRW
Vom 26. bis 31. Juli 2026 findet in Rio de Janeiro die 26. Internationale Aids-Konferenz (AIDS 2026) statt. Angesichts drastischer Kürzungen internationaler Fördermittel, zunehmender Anfeindungen gegenüber Menschen mit HIV und besonders betroffenen Gruppen sowie der Gefährdung wichtiger globaler Strukturen wie UNAIDS gilt die Konferenz als richtungsweisend für die Zukunft der weltweiten HIV-Bekämpfung.

Große Trauer um Manuela Brandt
| Aidshilfe NRW
Mit großer Trauer nimmt die Aidshilfe NRW Abschied von Manuela Brandt, die bereits im Juni nach schwerer Krankheit verstorben ist. Mit ihr verliert der Landesverband eine engagierte Kollegin, die über viele Jahre mit großem persönlichen Einsatz, hoher fachlicher Kompetenz und beeindruckender Beharrlichkeit die Arbeit der Aidshilfe Westmünsterland und darüber hinaus geprägt hat.

Richtlinie der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger / Opioid-Agonisten-Therapie (OAT)
| Aidshilfe NRW
Die beiden Modellprojekte NALtrain und bayTHN in Bayern haben nicht unerheblich dazu beigetragen, dass die neuen Richtlinien der Bundesärztekammer nun einen eindeutigen Passus zum Thema Take Home Naloxon enthalten.

NRW verabschiedet Landesantidiskriminierungsgesetz
| Aidshilfe NRW
Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 17. Juli 2026 das lange diskutierte Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG NRW) beschlossen. Es verbietet Diskriminierungen durch Landesbehörden und schafft erstmals einen gesetzlichen Entschädigungsanspruch für Betroffene. Für Millionen Menschen, die mit Landesbehörden – etwa der Polizei, Schulen oder anderen Landesdienststellen – in Kontakt stehen, stärkt das Gesetz den Rechtsschutz gegenüber staatlichem Handeln.

Es braucht ein bisschen Mut für außergewöhnliche Lösungswege
| Aidshilfe NRW
Ende Mai 2026 hat in Köln die DILLE27 eröffnet. Es ist der weltweit erste Drogenkonsumraum in Trägerschaft einer Selbsthilfeorganisation, des Kölner Vereins VISION. Der offizielle Name – DILLE27 – gibt Außenstehenden zunächst Rätsel auf. Er ist aber schlicht die Kurzform der Adresse Dillenburger Straße 27 in Kalk, einem Kölner Bezirk, der als Brennpunkt von Kriminalität, Drogenhandel und -konsum immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat.

Jahresbericht MIQ NRW: Lagebild Queerfeindlichkeit NRW 2025
| Aidshilfe NRW
Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ NRW) wirft mit ihrem ersten Jahresbericht für das Jahr 2025 einen ersten Lichtkegel auf das große Dunkelfeld im Bereich Queerfeindlichkeit in Nordrhein-Westfalen. Seitdem MIQ NRW am 17. März 2025 gestartet ist, sind für das Kalenderjahr 2025 insgesamt 258 queerfeindliche Vorfällen in NRW gemeldet und ausgewertet worden. Hierzu zählen sowohl strafrechtlich relevante Vorfälle als auch Vorfälle unterhalb der Strafbarkeitsgrenze.

Hohe Zahl drogenbedingter Todesfälle: Wie viele junge Menschen müssen noch sterben?
| Aidshilfe NRW
Die gestern veröffentlichten Zahlen zu drogenbedingten Todesfällen in Deutschland für das Jahr 2025 sind erschütternd: 2.150 Menschen sind an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben – damit bleibt die Zahl auf hohem Niveau. Die wachsende Verbreitung von Crack sowie synthetischen Opioiden, unberechenbare Wirkstoffgehalte und zunehmender Mischkonsum verschärfen die Lage zudem dramatisch. Deutschland steht an einem kritischen Punkt.
