Aktuelles
Online-Infoveranstaltung: Wie kann ich bei dem Projekt CheMP mitmachen?
| Aidshilfe NRW
Du bist auf Chills unterwegs und hast mit ChemSex bereits eigene Erfahrungen gemacht? Möchtest du mehr Infos und konkrete Tools haben, wie du die Balance zwischen Chill, ChemSex und Alltag hinbekommst? Vielleicht engagierst du dich ja sogar in der Community oder möchtest andere im Chill unterstützen? Dann könnte dich unser neues Projekt CheMP – Selbsthilfe bei Chemsex interessieren. Bei CheMP entwickeln wir gemeinsam mit dir und anderen aus der Community Tools für den Alltag und den Chill.

Umfrage HIV/STI Angebote für Frauen in NRW
| Aidshilfe NRW
Diese Umfrage dient dazu, einen Überblick über die Angebote im HIV/STI-Kontext für Frauen in NRW zu bekommen. Sie richtet sich an alle Einrichtungen, die solche Angebote haben oder einrichten möchten. Die Ergebnisse werden auf dem Fachtag "HIV/STI-Versorgung von Frauen in NRW", der am 23. September 2026 im Gesundheitsamt Dortmund stattfinded, präsentiert.

Alarmierende Versorgungslücke für trans* Personen
Was ist los mit der Gesundheitsversorgung von trans Personen? Eine medizinische Transition, die lange Zeit in einigermaßen kalkulierbaren Bahnen verlief, scheint aktuell aus dem Ruder zu laufen. Konkreter gesagt: Es wird immer schwieriger, eine Kostenübernahme für geschlechtsangleichende Operationen und weitere medizinische Leistungen im Rahmen einer Transition zu erreichen. Das sind die besorgniserregenden Nachrichten, die in der Community und in den Medien schon eine Weile kursieren.

Magdeburg: HIV-positive Menschen demonstrieren für eine solidarische Gesellschaft
Rund 300 Menschen mit HIV und Unterstützer*innen haben heute Vormittag in der Magdeburger Innenstadt gegen Diskriminierung und für eine solidarische Gesellschaft demonstriert. Unter dem Motto „Menschen mit HIV gegen rechts – grenzenlos und solidarisch!“ formulierten sie ihre Botschaft für Menschenrechte und gegen Ausgrenzung bewusst mit Bezug auf die bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt. Zugleich protestierten sie gegen die massiven Kürzungen bei globalen Maßnahmen gegen HIV, die zurzeit die Versorgung von Millionen Menschen weltweit beschädigen und gefährden. Die Demonstration war Teil der…

Trauer um Michael Jähme
Die Aidshilfe NRW trauert um Michael Jähme. Der langjährige Aktivist, ehemalige Landesvorsitzende und Ehrenmitglied der Aidshilfe NRW ist am 13. August 2026 im Alter von 67 Jahren infolge eines Bergunfalls gestorben.

HIV-Forschung mitgestalten: Was zählt für dich?
HIV-Forschung entscheidet über Dinge, die dein Leben betreffen. Aber wie oft wird gefragt, was du dir davon erhoffst und was du dafür in Kauf nehmen würdest? Die Aidshilfe NRW hat in Kooperation mit der Uniklinik Köln genau dafür eine Umfrage entwickelt, die sich an Menschen, die mit HIV leben, richtet. Also: Jetzt kommt es auf deine Antworten an. Hilf uns, Forschung nah am Menschen zu machen. Zur anonymen Onlineumfrage, die nur wenig Minuten Zeit in Anspruch nimmt, geht es hier.

Tausende demonstrieren beim Queer March in Köln
| Aidshilfe NRW
Zwei Wochen nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD sind am Sonntag in Köln tausende Menschen für die Rechte und Sicherheit queerer Menschen auf die Straße gegangen. Der „Queer March“ führte unter dem Motto „Haltung ist hot“ von der Deutzer Werft durch die Innenstadt bis zum Friesenplatz. Das Kölner Bündnis, zu dem unter anderem die Aidshilfe Köln und ColognePride gehören, hatte die Demonstration als Reaktion auf den Anschlag organisiert.

AIDS 2026 in Rio: Klare Botschaft, fehlender politischer Wille
| Aidshilfe NRW
Die 26. Welt-Aids-Konferenz AIDS 2026 in Rio de Janeiro hat deutlich gemacht, was durch massive internationale Kürzungen der HIV-Prävention auf dem Spiel steht: die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte und Millionen Menschenleben. Wissenschaft, Zivilgesellschaft und betroffene Communitys haben gemeinsam nach Lösungen gesucht. Ihre Botschaft an Regierungen und Pharmaunternehmen war eindringlich: Die Welt darf im Kampf gegen HIV nicht nachlassen.

Regierungen entscheiden über Leben wie meines
| Aidshilfe NRW
„Es ist immer unmöglich, nach Erika zu sprechen“, sagte kürzlich eine Diskussionsteilnehmerin bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in New York City, beeindruckt von den treffenden und berührenden Worten ihrer Vorrednerin. In Rio de Janeiro saß Erika Castellanos am 27. Juli 2026 bei der Eröffnungspressekonferenz der Welt-Aids-Konferenz auf dem Podium, um die Community-Perspektive zu vertreten. Und wieder fand sie einzigartige Worte. Die Deutsche Aidshilfe dokumentiert hier den Redebeitrag der HIV- und Trans-Aktivistin und Geschäftsführenden Direktorin der Organisation GATE…

Dem Hass keinen weiteren Millimeter! (Stellungnahme des Queeren Netzwerk NRW zum islamistischen Terrorangriff auf den CSD Berlin)
| Aidshilfe NRW
Wenn friedlich demonstrierende Menschen auf einem CSD angegriffen und getötet werden, ist das nicht nur ein Anschlag auf queere Communitys, sondern auch ein Angriff auf die Demokratie. Der islamistische Anschlag zerstört und bedroht die Würde des Menschen, die körperliche Unversehrtheit, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit – und verneint bewusst die Gleichwertigkeit queerer Menschen. Der Kampf gegen jede Form von Extremismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dieser Kampf gehört jeden Tag auf die politische Agenda und nicht nur dann, wenn Menschen verletzt und getötet werden.
